Neuer Standort

Das Kompetenzzentrum in der Mittenwalderstr. 39

Über vier Monate haben die Bauarbeiter am Haus an der Mittenwalder Straße 39 gewerkelt. Jetzt ist das denkmalgeschützte Gebäude saniert. Ab 1. Januar 2013 residiert dort das Kompetenzzentrum für Elektromobilität.

Damit ist eine Einsatzzentrale entstanden, mit der die Einrichtung auch nach außen hin sichtbar wird. Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten ist eine Rundum-Betreuung des Modellprojektes „e-GAP“ gewährleistet.

Beraten, informieren und arbeiten, alles soll künftig in dem 280 Quadratmeter großen Haus stattfinden. „Wir haben drei Büroeinheiten und einen Veranstaltungsraum“, erzählt der Chef des Zentrums, Dr. Christoph Ebert, über die neue Heimat.

Die Umzugskartons des Kompetenzzentrums stehen bereit. Und auch andere Firmen, die ebenfalls dort untergebracht sind und das Projekt „e-GAP“ unterstützen, haben ihre Kisten bereits gepackt: das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie die Webdesigner von „Multi2Media“. Ein modernes Bürozentrum in traditionellem Gewand, sozusagen der „Laptop in der Lederhose“, beschreibt Ebert die neue Wohngemeinschaft für „e-GAP“. „Wir setzen auf Technologie und Werte.“

Damit alle Partner unter einem Dach sitzen können, gaben Architekt Peter Höldrich und seine Mitarbeiter alles. „Eine spannende Angelegenheit“, sagt er. Egal ob Türen, Beschläge oder Fenster, alles wurde unter dem wachsamen Auge des Denkmalschutzes saniert – und mit höchster Sorgfalt. Denn am Baustil, der Fassadenmalerei und der Verglasung durfte nichts verändert werden.

Mehrere Jahre war das Gebäude sich selbst überlassen worden. „Es war höchste Zeit, dass dort etwas gemacht wurde“, sagt Höldrich. „Denn wenn Häuser lange leer stehen, dann gehen sie kaputt.“ Nachdem alle denkmalrechtlichen Fragen geklärt waren und auch die Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken wirklich gut funktioniert hat, sei ein „richtiges Schmuckkästchen“ entstanden.

Das Gelände, das vor dem neuen Kompetenzzentrum für E-Mobilität liegt, erhält ebenfalls ein neues Gesicht. Dort wurden bereits zahlreiche Fichten gerodet. „Selbstverständlich ohne gegen die Baumschutzordnung zu verstoßen“, betont Rathaussprecher Florian Nöbauer. Was genau auf dem Areal entstehen soll, darüber wird aktuell noch verhandelt.

Quelle: Garmischer Tagblatt

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